Gut zu wissen

Alles, was du rund um deine Imagos und Begriffen wie Hypnomeditationen, Meditation, Hypnose, Affirmationen, Anker & Co wissen sollest!

imagoreisen & das drumherum

Eine Imago verläuft sehr ähnlich wie eine geführte Meditation oder Hypnomeditation, wie du sie vielleicht auch von Hypnobirthing im Zuge der Geburtsvorbereitung kennst. Das heißt, während du an einem gemütlichen Ort für ein paar Minuten entspannst, hörst du dir einfach eine ausgewählte Imago an. Wie bei einer Meditationsreise leiten wir dich in den Imagos mit Imaginationen und einfachen Affirmationen an, die deine mentale Kraft und ureigene Prozesse in deinem Körper stärken können.

Bitte beachte: Imagos sind für psychisch udn physisch gesunde Frauen gedacht und dienen in keiner Weise als medizinische oder therapeutische Behandlung oder sollen diese ersetzen.

die wichtigsten begriffe

Wir verstehen unsere “Imagoreisen” als eine Art Hypnomediation, die verschiedene Elemente aus Meditation und Hypnose kombinieren, wie beispielsweise Entspannungstechniken, Zielarbeit oder eben auch Imagination, (Auto-)Suggestion, Affirmation und das setzen von Ankern.

Damit du weißt, wovon wir reden, möchten wir dir diese Begriffe kurz erklären …

In der analytischen Psychologie wurde der Begriff „Imago“ von C. G. Jung geprägt. Imago steht hier, vereinfacht gesagt, für ein inneres Bild, das die Entscheidungen und Handlungen eines Erwachsenen stark beeinflussen kann.

Wir beziehen uns in unserer Arbeit aber nicht auf diese spezifische Begriffszuschreibung.

(Quelle)

Imagination (dt.: Einbildungskraft, Fantasie, bildhaftes Denken) ist für uns ein ganz wichtiger Begriff, der sich auch in unserem Namen IMAGObirth widerspiegelt. Im Gegensatz zur Visualisierung, bei der ausschließlich mit visuellen Eindrücken gearbeitet wird, können bei Imaginationen mehrere Sinneseindrücke kombiniert werden, um eine vorgestellte Situation noch intensiver zu erfahren. Neuere Forschungen der Psycho-Neuroimmunologie deuten darauf hin, dass auf diese Weise Immunaktivitäten und möglicherweise auch Organfunktionen positiv beeinflusst werden können.

Um es ganz einfach zu sagen: Unter Meditation versteht man „geistige Übung(en) zur Förderung von Entspannung, Konzentration und Achtsamkeit“. Es gibt viele Arten, Varianten und Traditionen im Bereich der Meditation, viele davon haben spirituelle oder religiöse Wurzeln. (Quelle) Allerdings musst du weder spirituell noch religiös sein, um zu meditieren. Für den Anfang reicht es, wenn du es dir gemütlich machst und deinen Imagos lauscht. Bei ihnen handelt es sich nämlich um geführte Meditationen, die mit Phantasiegeschichten vergleichbar sind.

Was ist eine Hypnose? Die Definition lautet: „Hypnose ist ein veränderter Bewusstseinszustand mit erhöhter Empfänglichkeit für Suggestionen.“ Man kann auch sagen, es ist ein tiefentspannter Wachzustand mit einer auf wenige Inhalte ausgerichteten Aufmerksamkeit. Ein hypnotischer Zustand tritt beispielsweise auch ein, wenn wir Autofahren oder malen. Aufgepasst: Hypnose ist kein willenloser Zustand. (Quelle)

Uns ist wichtig, dass du weißt: „Imagoreisen“ sind keine Hypnosen, sondern verwenden nur Elemente aus Meditation und Hypnose (Autosuggestion, Affirmation).

uggestionen verstehen wir als Aufforderungen an das Unterbewusstsein. Wenn es etwa am Beginn einer Imago darum geht, zu entspannen, gibt es Sätze wie: „Mit jedem Ausatmen merkst du, wie du entspannter und gelassener wirst.“

Suggestionen sollen dir helfen, mit deinem Unterbewusstsein noch tiefer arbeiten zu können.

Uns ist wichtig, dass du weißt, dass du trotzdem immer über dich bestimmst. Daher gibt es in den Imagos auch Sätze wie: „Mit dem Klang der Musik gleitest du tiefer und tiefer in die Entspannung, in dem Wissen, dass dein bewusstes Denken zu jeder Zeit gut auf dich aufpasst und du sicher bist.“ Du kannst auch gerne alle Suggestionen in die Ich-Form umformulieren – und sie so zu Autosuggestionen machen!

Unter Affirmationen versteht man positive, bejahende Aussagen (z.B. „Ich bin ruhig und gelassen.“). Sie können dabei helfen, das Unterbewusstsein mit neuen Informationen zu versorgen und alte oder negative Gefühls-, Handlungs- oder Gedankenmuster durch neue, positive und bestärkende zu ersetzen.

(Quelle)

In unseren Imagos finden sich immer auch Affirmationen. Du darfst sie als Einladung und Inspiration verstehen, sie genau so verwenden oder dir eigene ausdenken.

Gerne verbinden wir die Affirmationen mit einer Geste, einem sogenannten kinästhetischen Anker. Während du deine Affirmationen aussprichst, kannst du beispielsweise Zeigefinger und Daumen deiner rechten Hand fest aufeinanderdrücken. Diese Geste kann sich, wenn du sie öfter wiederholst, in deinem Unterbewusstsein verankern – und jedes Mal, wenn du sie ausführst (auch außerhalb einer Imago), das entsprechende positive Gefühl der Affirmation hervorrufen. Eine Art „Abkürzung“ für die gewünschte Wirkung!

Diese Begrifflichkeit hat sich im Bereich der Meditation und Hypnose inzwischen gut etabliert. Es handelt sich dabei um einen Ort in deiner Fantasie, der wirklich nur dir gehört und den du in deiner Vorstellung erschaffst – mit Bildern, Farben oder vielleicht auch Klängen und Geräuschen. Es kann aber auch sein, dass dein sicherer Ort „nur“ ein Gefühl ist oder alle Elemente miteinander kombiniert. Genau so, wie du es empfindest, ist es richtig!

Das Wichtigste ist: An deinem sicheren Ort existiert nur das, was dir von ganzem Herzen gefällt. Du darfst jederzeit entscheiden, was es an diesem Ort gibt oder auch nicht, schließlich kreierst du ihn selbst. Das heißt, er kann ein Leben lang gleich bleiben oder sich immer wieder ein bisschen verändern. Du musst dich wohlfühlen – das ist das Wichtigste. Es ist der Ort, an dem du dich jederzeit vollkommen sicher und beschützt fühlen kannst.

finde deinen sicheren ort!

Dein „sicherer Ort“ ist das wichtigste Fundament aller Imagoreisen. Von hier aus startest du immer zu deinen Fokusthemen. Aber nicht nur das: Dein sicherer Ort ist auch dein „save space“, an den du dich in jeder Situation in Gedanken zurückziehen kannst. Sei es während einer Imago, aber auch beispielsweise während der Geburt oder wenn es einmal stressig ist und du eine Auszeit brauchst. Das ist eine Technik aus dem Mentaltraining, die in ähnlichen Formen vielfach erprobt ist. Du wirst sehen: Mit ein bisschen Übung gelingt dir das wie auf „Knopfdruck“, zum Beispiel auch mit nur einem Gedanken oder eine Geste, ähnlich einer Mudra. Dein sicherer Ort kann und darf zu einer ganz wichtigen Ressource für dich werden!

Aufgepasst: Bevor du mit deinen Imagos beginnst, mache zuerst mindestes 3-mal die Basisimago „Dein sicherer Ort“, damit du deinen sicheren Ort bereits gut kennst und mit ihm vertraut bist.

eigenverantwortung

Imagoreisen (kurz: Imagos) können auf dein Unterbewusstsein wirken. Auch kannst du in einen Zustand der tiefen Entspannung während des Anhörens der Audiodateien kommen. Daher sollte ein verantwortungsvoller Umgang mit allen Audiodateien selbstverständlich sein. Das heißt sowohl, dass du deine Imagos nur anhörst, wenn du dich an einem angenehmen Ort in Ruhe befindest – und niemals (!), während du ein Auto oder ein anderes Fahrzeug fährst. Es heißt aber auch, dass du körperlich und geistig stabil und gesund bist.

Bei gesundheitlichen Problemen oder Beschwerden liegt es in deiner Verantwortung, fachlichen Rat bei kompetenten Psychotherapeut:innen oder Ärzt:innen einzuholen.

Du hast noch weiterführende Fragen? Dann schau dir gerne unsere FAQs an. Hier gibt es Antworten auf die meistgestellten Fragen.
"Wenn du es dir erträumen kannst, kannst du es auch tun."

– Walt Disney

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